Ausgangslage

Die Spezies Mensch steht am Anfang des 21. Jahrhunderts vor Herausforderungen, die wie nie zuvor in ihrer Geschichte das weitere Schicksal aller nachfolgenden Generationen bestimmen wird.

Denn Flora und Fauna, Atmosphäre, Meere und Festland werden durch den Menschen inzwischen mit einer Geschwindigkeit verändert, die die planetarischen Mechanismen der Anpassung überfordert. Nicht mehr nur einzelne Arten, Nischen und Regionen, sondern alles Leben auf dem Planeten Erde ist dadurch insgesamt bedroht.
Zu langsam dringt nun ins kollektive Bewusstsein der Menschen, dass sie dabei sind, die Grundlagen ihrer eigenen Existenz zu gefährden. Die bisher erfolgreich verfolgte Strategie der maximal möglichen Steigerung der Lebensbedingungen der jeweils lebenden Generation erfordert mittlerweile so viele natürliche Ressourcen, dass der Zugewinn an Lebensqualität, den einige Völker hiermit erzielen, in keinem Verhältnis zu der dadurch ausgelösten Zerstörung natürlicher Kreisläufe und Gleichgewichte steht.

Hinzu kommt, dass das überwiegend materiell gemessene Wohlstandswachstum keineswegs zu einem proportionalen Anstieg menschlichen Glücksempfindens führt. Es scheint sogar eher das Gegenteil einzutreten.

Könnte es eventuell sein, dass wir Menschen einfach immer noch nicht begriffen haben, was wirkliches irdisches Glück bedeutet? Und wenn das so ist, was in uns ist dann dafür verantwortlich, dass wir so handeln, wie wir handeln, und dass wir uns so fühlen, wie wir uns fühlen?

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